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Grampp, Sven: “Das Ende des Films und das Ende der DDR am Ende des Films”, 04.05.10

“Das Ende des Films und das Ende der DDR am Ende des Films”, 04.05.10

Von Sven Grampp

Kunst als Spiegel gesellschaftlicher Prozesse – gerade geschichtliche Zäsuren wie der Niedergang der DDR reflektieren sich besonders in ihr. Wie das Ende des Films mit dem Niedergang der DDR korrespondiert, untersucht Sven Grampp anhand von drei Filmen.

Vom Ende her möchte ich einige Filme untersuchen, die sich im weitesten Sinne mit der deutsch-deutschen Geschichte beschäftigen und deren Kulminationspunkte in der so genannten Wende bzw. in der deutschen Wiedervereinigung zu finden sind. Gerade vom Ende her diese Filme zu verstehen, hat einiges für sich, wie ich glaube. Zwei Dinge kommen dort nämlich zusammen: Erstens werden hier die Wende-Ereignisse noch einmal rückblickend aus der Position der Nach-Wende reflektiert, oder umgekehrt ein (zumeist kurzer) Ausblick auf die Nach-Wende gegeben. Zweitens vollzieht sich diese Reflexion der Wende eben am Ende des Films und damit an einem Ort, der eine Schwelle darstellt zwischen zwei Bereichen, nämlich zwischen der fiktionalen Welt des Films und der außerfilmischen Realität. Wie ich zeigen möchte, exponieren die hier ausgewählten Filme das Ende des Films im Film symbolisch – und zwar in einer Weise, die verschiedenartig Verbindungslinien der diegetischen Welt mit den historischen Wende-Ereignissen herstellen. Dabei wird in sehr unterschiedlicher Weise Trauerarbeit geleistet hinsichtlich unwiederbringlich vergangener Ereignisse. Pointierter formuliert: Am Ende der Filme werden aus der Perspektive der Nach-Wende zwei Schwellenphänomene gekreuzt, betrauert und reflektiert: der Abschied von der DDR und der Abschied vom Film.

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Preckel, Anne: “Entgrenzte Haut und vervielfachte Glieder. Die Körper-Technik-Inszenierungen des australischen Medienkünstlers Stelarc”, 26.01.08

Entgrenzte Haut und vervielfachte Glieder

Die Körper-Technik-Inszenierungen des australischen Medienkünstlers Stelarc

Von Anne Preckel

Stelarc

AVINUS-Autorin Anne Preckel setzt sich mit den Körper-Technik-Inszenierungen des australischen Künstlers Stelarc auseinander und erfasst den Kern seiner Kunst: Wir brauchen unseren Körper – wie wollen wir also in Zukunft mit ihm umgehen?

Der australische Bodyart-Performer Stelarc untersucht und erweitert in seiner Arbeit das Konzept des Körpers und dessen Verhältnis zur Technologie, indem er Schnittstellen zwischen Mensch und Maschine sowie zwischen Wirklichkeit und Virtualität schafft. Seine Projekte sind Versuche, den wissenschaftlichen State of the Art am menschlichen Körper zu erproben. Eine zentrale Frage in Stelarcs Arbeit ist, welche Auswirkungen eine mit Technik verschaltete Biologie auf unsere Erkenntnis, Subjektivität und Identität hat.

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Fuhr, Jacob: Der Film zum Spiel. Eine Analyse zur filmischen Umsetzung von Resident Evil, 07.04.08

„Der Film zum Spiel. Eine Analyse zur filmsichen Umsetzung von Resident Evil“, 07.04.08

Von Jacob Fuhr

ConstantinFilm

„Für die Zukunft ist absehbar, dass es zu allen erfolgreicheren Games einen Film geben wird, der die Rahmenhandlung des Spiels aufgreift, ansonsten aber auch als eigenständiges Werk funktioniert. Die bekanntesten Beispiele hierfür sind die Verfilmungen von Lara Croft und Resident Evil.“ Frank Becher, 2004

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Nowotnick, Michaela: „Genau wie im richtigen Leben? Im Simulationsspiel Die SIMs wird Kreativität nur simuliert“, 11.04.05

„Genau wie im richtigen Leben? Im Simulationsspiel Die SIMs wird Kreativität nur simuliert“, 11.04.05

Von Michaela Nowotnick

Die Trennlinie zwischen virtueller Realität und Wirklichkeit ist immer weniger zu erkennen. Simulationsspiele wie Die Sims haben einen so großen Teil der Wirklichkeit absorbiert und zu eigenen Zwecken umgewandelt, dass das Spiel mittlerweile auch eine große Wirkung nach außen hat. Michaela Nowotnick in einer kritischen Auseinandersetzung mit den Möglichkeiten der virtuellen Realität.

Die Sims

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Weber, Thomas: “The Hybridization of German Documentary Formats since the 1990s”, 25.11.09

Weber, Thomas: “The Hybridization of German Documentary Formats since the 1990s”, 25.11.09, AVINUS Magazin Sonderedition Nr.7, Berlin 2009.

PDF-Version: The Hybridization of German Documentary Formats since the 1990s

Abstract:

The diverse documentary formats – with their “relatively random thematic content” (Mühl-Benninghaus) – now seem to have nearly no common denominator. Not considering affirmative formats (travel, instructional, industrial films and the like), it is remarkable how – regardless of individual filmmakers’ ambitions (and the quality of their films) – each documentary format attempts to underwrite its promise of authenticity through calculated interruptions and flaws, i.e. by refuting the traditional logic of conventional depiction.

This tendency, also called hybridization, is demonstrated not only in the aesthetics of new formats, but also on every level of production, technology, economy and reception, as Paul Soriano recently noted. It is not only mixing genres, or styles of depiction, but also using analogue and digital technologies, and a production rationale geared towards simultaneously employment in various media and the pluralization of communities.