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Böning, Marietta: „Österreichs Medienlandschaft 2005/2006 – eine Studie“, 24.11.06

Böning, Marietta: „Österreichs Medienlandschaft 2005/2006 – eine Studie“, 24.11.06

Chefredakteure verdienen mehr, der Mittelbau behauptet sich, freie Mitarbeiter bekommen weniger.

Österreichs Print-Journalisten wissen ganz genau, wo es auch annis 2005 und 2006 langgeht und nicht langgehen sollte. Medienlayouts profitieren qualitativ von neuen Technologien, und das tiefere Vordringen ins Labyrinth aus Kämpfen um Copy-Paste versus Gate Keeping ist unerwünscht. Recherchearbeit sollte einen nicht noch tiefer ins Web führen, da sonst Wikipedia und Google fachliche Quellen zu ersetzen drohen. Und auch dass der Essay immer öfter dem Blickfänger in Form von optimierten, großdimensionierten Pics Platz machen muss, ergo die Texte kürzer werden, beäugen Journalisten naturgemäß mit Skepsis. Es wundert nicht, wenn die jüngste Journalistenbefragung des Kuratoriums für Journalistenausbildung in Salzburg, durchgeführt vom Medienwissenschaftler und Ex-Kronenzeitungsjournalisten Stefan Weber, sich mit dem Problem des Qualitätsverlusts befasst.

Klepzig, Sascha: „Schöne Worte für das Klima. Merkel auf der Konferenz für Nachhaltigkeit in Berlin“, 24.11.06

Klepzig, Sascha: „Schöne Worte für das Klima. Merkel auf der Konferenz für Nachhaltigkeit in Berlin“, 24.11.06

Angela Merkel auf der Konferenz für Nachhaltigkeit

Angela Merkel auf der Konferenz für Nachhaltigkeit

Während die Klimakonferenz in Nairobi weltweit Beachtung findet, bekam die am 26. September in Berlin stattfindende Konferenz zum Thema Nachhaltigkeit trotz Anwesenheit der deutschen Bundeskanzlerin wenig Echo. Die Jahreskonferenz des Rates für nachhaltige Entwicklung fand weitaus weniger Beachtung als die Islamkonferenz einen Tag später, was im damals durch die Opernabsetzung aus Terror-Angst aufgeheizten Klima nicht verwundert.

Unter den Zuhörern in der Kongresshalle am Alexanderplatz saßen Vertreter der Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur, darunter viele Repräsentanten von Vereinen und Initiativen. Eingeladen hatte unter dem Motto „Die Kunst, das Morgen zu denken“ zum mittlerweile sechsten Mal der Rat für Nachhaltige Entwicklung, der im Jahr 2001 vom damaligen Bundeskanzler Gerhard Schröder ins Leben gerufen wurde. Neben einer Fotoausstellung, einer Modenschau und der Siegerehrung zu einem Jugendwettbewerb bestand das Hauptprogramm aus der Forenarbeit am Nachmittag (zu Themen wie Energie, demografischer Wandel, Medien oder soziale Sicherung) und den Redebeiträgen am Vormittag.

Tillmann, Michael: „Über ‚Heymann Steinthal und die Grundlegung der Völkerpsychologie in Deutschland im 19. Jahrhundert‘ Von Celine Trautmann-Waller“, 24.11.06

Tillmann, Michael: „Über ‚Heymann Steinthal und die Grundlegung der Völkerpsychologie in Deutschland im 19. Jahrhundert‘ Von Celine Trautmann-Waller“, 24.11.06

Heymann Steinthal

Dieses Buch über den Linguisten, Anthropologen und Philosophen Heymann Steinthal (1823-1899) und über die Völkerpsychologie, die er mit seinem Freund Moritz Lazarus (1824-1903) begründete, versteht sich als Beitrag zu einer Kulturgeschichte Deutschlands zwischen 1840 und 1900 und zu einer Geschichte der wissenschaftlichen und intellektuellen Soziabilitäten im damaligen Berlin. Es untersucht die Entstehungsgeschichte der Kulturwissenschaften als einen der wesentlichen Aspekte der deutschen Geistesgeschichte im 19. Jahrhundert.