Entries Tagged as 'Mediologie'

Weber, Thomas: “The Hybridization of German Documentary Formats since the 1990s”, 25.11.09

“The Hybridization of German Documentary Formats since the 1990s”, 25.11.09, AVINUS Magazin Sonderedition Nr.7, Berlin 2009.

Von Thomas Weber

Kompletter Aufsatz als PDF-Version: The Hybridization of German Documentary Formats since the 1990s

Abstract:

The diverse documentary formats – with their “relatively random thematic content” (Mühl-Benninghaus) – now seem to have nearly no common denominator. Not considering affirmative formats (travel, instructional, industrial films and the like), it is remarkable how – regardless of individual filmmakers’ ambitions (and the quality of their films) – each documentary format attempts to underwrite its promise of authenticity through calculated interruptions and flaws, i.e. by refuting the traditional logic of conventional depiction.

This tendency, also called hybridization, is demonstrated not only in the aesthetics of new formats, but also on every level of production, technology, economy and reception, as Paul Soriano recently noted. It is not only mixing genres, or styles of depiction, but also using analogue and digital technologies, and a production rationale geared towards simultaneously employment in various media and the pluralization of communities.

Weber, Thomas: “Das komische Ding. Eine mediologische Analyse der Inszenierung von Objekten und Maschinen”, 01.04.09

“Das komische Ding. Eine mediologische Analyse der Inszenierung von Objekten und Maschinen”, 01.04.09, AVINUS Magazin Sonderedition Nr. 1, Berlin 2008.

Von Thomas Weber

Kompletter Artikel als PDF-Version: Das komische Ding. Eine mediologische Analyse der Inszenierung von Objekten und Maschinen

Abstract

Im Kino mehr noch als im Theater finden sich immer wieder Maschinen und Objekte, die der Inszenierung des Komischen dienen. Jeder kennt die Dinge, an denen Komiker wie Charlie Chaplin, Buster Keaton, Laurel & Hardy, die Marx Brothers oder Jacques Tati verzweifeln. Die Dramaturgie des komischen Dings beschränkt sich dabei jedoch nicht allein nur auf Slapstick, sondern transzendiert das Komische selbst, das einem plötzlich „komisch“ vorkommt, also fremd oder eigenartig. Es ist, als würde das „komische“ Ding lebendig oder sei von einer fremden Macht gesteuert, die sich gegen die Protagonisten verschworen hat („Die Tücke des Objekts“). Dies weist nun einerseits auf eine gestörte Beziehung des Protagonisten zu seiner Umgebung hin oder anders gesagt: auf die – meist gesellschaftliche – Ordnung der Dinge, mit der der Protagonist nicht zurechtkommt. Andererseits scheint in der Inszenierung dieser Störung eine „Präsenz“ im Sinne von Groys auf, die auf einen verborgenen submedialen Raum hinweist und damit auf die abgründige Doppelbödigkeit des Komischen selbst.

Weber, Thomas: “Ravensbrück – Zwei WebSites oder Die Frage nach der medialen Perspektivierung des Holocausts”, 05.03.09

“Ravensbrück – Zwei WebSites oder Die Frage nach der medialen Perspektivierung des Holocausts”, 05.03.09, AVINUS Magazin Sonderedition Nr. 4, Berlin 2008.

Von Thomas Weber

Kompletter Artikel als PDF-Version: Ravensbrück. Zwei WebSites oder die Frage nach der medialen Perspektivierung des Holocausts.

Abstract

Der Aufsatz befasst sich mit der Problematik von Gedenkkultur im Web 2.0 am Beispiel von zwei unabhängig voneinander entstandenen WebSites zum Frauenkonzentrationslager Ravensbrück: derjenigen der Gedenkstätte Ravensbrück und derjenigen der Bundeszentrale für Politische Bildung zu Ravensbrück. Der Schwerpunkt der Studie liegt auf einer Analyse der medialen Transformation von Gedenkkultur durch das Internet und einer Reflexion über mögliche Qualitätskriterien (wie z.B. “Transmersion”) von WebSites.